Termine/Montagskraenzchen 2020: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 18. März 2020, 11:35 Uhr

Diskussion
Kölner Montagskränzchen 2020
Friedrich Engels zum 200. Geburtstag gewidmet. In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW



Ort: [[Art Souterain Günter Limburg, Erzberger Platz 6, 50733 Köln-Nippes]]

Datum: Februar bis November 2020, Details s.u.

Uhrzeit: 18:30-20:30

Termine (unter Vorbehalt)
(Es ist auch möglich, nur an einzelnen Sitzungen teilzunehmen)

  • 17. Februar
  • 16. März fällt wegen des aktuellen Veranstaltungsverbots aus
  • 20. April
  • 18. Mai
  • 22. Juni

Sommerpause

  • 14. September
  • 26. Oktober
  • 16. November

WAS IST DAS KÖLNER MONTAGSKRÄNZCHEN 2020?
Seit zwei Jahren bietet der Club Dialektik im „Kölner Montagskränzchen“ die Möglichkeit, gemeinsam Texte von Marx und Engels oder von Autorinnen und Autoren kennenzulernen, die ihrem Selbstverständnis nach in der Tradition des Marxismus stehen. Es sind weder Vorbereitungszeit noch Vorkenntnisse nötig, um mitzumachen. Wir lesen und diskutieren Textausschnitte, die für die Gegenwart relevante Fragen behandeln, z.B. zur Globalisierung, zum Geschlechterverhältnis, zur ökologischen Krise, zum Wandel der Arbeitswelt usw. Zu jedem Textausschnitt gibt es ein kurzes Einführungsreferat. Jede Sitzung ist thematisch in sich geschlossen, sodass es auch möglich ist, nur an einzelnen Terminen teilzunehmen Die Themen und Textausschnitte, die wir diskutieren, werden jeweils ca. einen Monat vorher bekannt gegeben. Die Teilnehmenden können auch selbst Themen vorschlagen. Die Teilnahme ist kostenlos, auch dank der finanziellen Unterstützung durch die Rosa-Luxemburg Stiftung NRW. Das „Montagskränzchen 2020“ ist Friedrich Engels gewidmet, der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre.

MARX UND ENGELS IN KÖLN – DAS HAT TRADITION…,
Just an seinem 24. Geburtstag, dem 05. Mai 1842 erschien der erste Artikel von Karl Marx in der „Rheinischen Zeitung“ in Köln. Dieser Beitrag, in dem sich Marx mit der Pressefreiheit auseinandersetzte, war wohl so überzeugend, dass der junge Mann bereits wenige Monate später zum Chefredakteur (unter Anonymität) ernannt wurde – eine Funktion, die er bis zum Verbot der Zeitung im Oktober 1843 innehatte. In den Kölner Redaktionsräumen der Rheinischen Zeitung war es auch, dass er erstmals Friedrich Engels seinen späteren Freund und Arbeitspartner kennenlernte. Nach längeren Aufenthalten in Paris und Brüssel kehrte Marx in den Revolutionsjahren 1848/49 nach Köln zurück und gab dort bis zu seiner Ausweisung aus Deutschland die „Neue Rheinische Zeitung“ heraus, an der auch Engels als Redakteur tatkräftig mitarbeitete. Die Redaktionsräume befanden sich mitten in Köln: am heutigen Heumarkt 65, wo eine Plakette an diese Zeit erinnert.

...DAS KÖLNER „MONTAGSKRÄNZCHEN“ AUCH
Während seines Wirkens in Köln nahm Karl Marx an dem sogenannten „Montagskränzchen“ im Hotel Laacher Hof teil. Dieses „Montagskränzchen“ war ein Diskussionskreis, der zunächst von bürgerlich-liberalen Teilnehmern dominiert war, im Rahmen der 1848er Revolution aber nach und nach zu einem Sammelbecken von sozialistisch und kommunistisch gesinnten Kölner Bürgerinnen und Bürgern wurde. Da wir Texte marxistischer Autorinnen und Autoren lesen möchten, die Fragen der Gegenwart behandeln, möchten wir mit dem Namen „Montagskränzchen“ an diesen Kreis erinnern, der für Marx in Köln ein wichtiger Ausgangspunkt seiner Arbeit war. Wir freuen uns, dass das Montagskränzchen 2020 in die dritte Runde geht und widmen es Friedrich Engels zum 200. Geburtstag!

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten. In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW